Das Recruiting Journal

Recruitingstrategie Softwareentwicklung
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Daniel Stahr – iteratec

Daniel Stahr ist Senior Software Architect beim IT-Dienstleister iteratec und Leiter des Studentenprojekts SLab. Um junge Softwareentwickler an den Berufseinstieg und an die flexiblen Anforderungen der modernen Arbeitswelt heranzuführen, hat iteratec vor knapp zwei Jahren ein Studentenlabor eingeführt. Dieses zählt mittlerweile über 30 Teilnehmer. „Students first“ lautet also das Motto, das Herr Stahr bezüglich der Recruitingstrategie bei iteratec in diesem Beitrag vermittelt.

Students first

Die Industrie sucht händeringend nach kreativen, innovativen Köpfen, anstatt konformen Arbeitern, die nach Schema-F Dienstleistungen abarbeiten. Doch was diktiert unser Bildungssystem? Verschulte Studiengänge, die den Ablauf stark vorgeben und kaum Freiräume bieten. Gleichzeitig verlangt die junge Generation nach Freiheiten, Work-Life-Balance und einer besonderen Arbeitsplatzkultur. Wie bringt man also die flexiblen Anforderungen der Digitalisierung mit neuen Talenten in der Softwareentwicklungswelt zusammen? Um die umkämpften Talente für sich zu gewinnen, muss man ihnen spannenden Aufgaben und Unterstützung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen bieten.

Wir bei iteratec haben deshalb ein Studentenlabor (SLab) eingeführt, das den Berufseinstieg für die Studierenden vereinfacht und sie für den Projektalltag vorbereitet. Sie sollen nicht nur ihr Handwerk lernen, sondern auch ihre Kreativität und ihren Spieltrieb ausleben. Wichtig ist, dass die Studierenden eine Leidenschaft für Softwareentwicklung mitbringen. Zur Fortbildung bieten wir neben E-Learning und Schulungen an. Wir stellen ihnen Betreuer zur Seite und setzen die Teams so zusammen, dass sich ein dynamisches Lernumfeld ergibt. So können wir die Studierenden optimal für ihre Zukunft vorbereiten und wir halten unsere Kompetenzdichte hoch.

Uns ist es wichtig, zu erfahren, wie wir uns verbessern und die Studierenden unterstützen können. Wir arbeiten viel mit Feedback, haben gemeinsame Feedback-Runden und Mitarbeitergespräche. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass die Hürde einen Gleichgesinnten zu fragen, niedriger ist, als einen Betreuer zu kontaktieren. Ein offener Austausch unter den agil organisierten Studierenden wird deshalb aktiv von uns gefördert. All das macht das SLab für uns erfolgreich. Viele Bewerbungen erreichen uns mittlerweile sogar über Mundpropaganda. So können wir stetig Effizienz und Wissensaustausch in der Firma verbessern, in innovativen Bereichen forschen und die heranwachsende Generation der Softwareentwickler ausbilden. Wer mehr erfahren will, kann sich gerne an uns wenden.